Nachhaltigkeit alle wollen zurück zur Natur

Müll - Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit als Leitprinzip -

Nach­hal­tig­keit, das heißt doch auch Zukunfts­fä­hig­keit, Gleich­ge­wichts­er­hal­tung oder ver­ant­wor­tungs­be­wuss­tes Han­deln.

Alle wol­len zurück zur Natur. Aber kei­ner zu Fuß.

Die­ser Satz spielt auf die Dis­kre­panz zwi­schen dem Wunsch vie­ler Men­schen, eine enge­re Ver­bin­dung zur Natur zu haben, und der Rea­li­tät hin. Vie­le Men­schen seh­nen sich nach einer Rück­kehr zur Natur, nach einem ein­fa­che­ren und natür­li­che­ren Lebens­stil. Sie möch­ten die Schön­heit der Natur genie­ßen und von ihren posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf Kör­per und Geist pro­fi­tie­ren.

Jedoch zeigt der Satz auch auf, dass vie­le Men­schen nicht bereit sind, die not­wen­di­gen Anstren­gun­gen zu unter­neh­men, um tat­säch­lich zu Fuß zurück zur Natur zu gehen. Es ist ein­fa­cher und beque­mer, moder­ne Trans­port­mit­tel wie Autos oder Flug­zeu­ge zu nut­zen, um lan­ge Stre­cken zurück­zu­le­gen. Dies steht im Wider­spruch zum Ziel einer nach­hal­ti­gen Lebens­wei­se, bei der der Ver­brauch von Res­sour­cen mini­miert und die Umwelt­be­las­tung redu­ziert wer­den soll.

Der Satz kann als Auf­for­de­rung ver­stan­den wer­den, dass es an der Zeit ist, unse­re Gewohn­hei­ten zu über­den­ken und bewuss­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, um unse­ren Bei­trag zum Schutz der Natur zu leis­ten. Es geht dar­um, einen Kom­pro­miss zwi­schen unse­rem moder­nen Lebens­stil und dem Bedürf­nis nach einer enge­ren Ver­bin­dung zur Natur zu fin­den. Dies könn­te bedeu­ten, öfter mal das Auto ste­hen­zu­las­sen und statt­des­sen zu Fuß oder mit dem Fahr­rad unter­wegs zu sein oder alter­na­ti­ve Trans­port­mit­tel wie öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel oder Car­sha­ring zu nut­zen. Es geht dar­um, bewuss­ter mit unse­ren Res­sour­cen umzu­ge­hen und nach­hal­ti­ge Ent­schei­dun­gen in unse­rem All­tag zu tref­fen.

Über mich:

Person
Man­fred Bet­z­wie­ser

Ich bin kein grü­ner Apos­tel. Mach mir aber mei­ne Gedan­ken, mit welch faden­schei­ni­gen und oft hirn­ris­si­gen Aus­sa­gen und Metho­den die­se The­ma­tik dis­ku­tiert und ohne Pla­nung medi­en­wirk­sam umge­setzt wird. Eini­ge Poli­ti­ker schei­nen nur ihre eige­ne Macht, Ein­fluss­nah­me und Geld im Kopf zuha­ben und vie­le soge­nann­te Akti­vis­ten haben sich ver­rannt und in ihrer eige­nen Ideo­lo­gie ver­fan­gen.

Da ich die Natur mit all ihrem Reich­tum und Gewalt zu schät­zen weiß und sehr natur­ver­bun­den und ein­fach lebe, sehe ich es als drin­gen­de Auf­ga­be einen klei­nen Bei­trag mit Anre­gun­gen bei­zu­steu­ern, und mit­zu­re­den. Ideen oder Vor­schlä­ge anzu­hö­ren und die Hin­ter­grün­de etwas zu beleuch­ten.

Jeder Einzelne ist gefordert, sein Denken und Handeln zu überdenken

Ande­re ver­ste­hen dar­un­ter Demut, Acht­sam­keit oder gar Enkel­taug­lich­keit. Oder ein­fach „das Rich­ti­ge tun“. Und wenn etwas nach­hal­tig ist, ist es dau­er­haft, ver­nünf­tig, bewah­rend, bestands­er­hal­tend, umwelt­ver­träg­lich. Aber auch wirk­sam, unauf­hör­lich, lang­le­big oder womög­lich gar sym­bio­tisch. Oder anhal­tend, schwer­wie­gend oder tief­grei­fend.

Nach­hal­tig­keit ist ein Hand­lungs­prin­zip bei der Nut­zung von Res­sour­cen. Hier­bei soll eine dau­er­haf­te Bedürf­nis­be­frie­di­gung gewähr­leis­tet wer­den, indem die natür­li­che Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit der betei­lig­ten Sys­te­me bewahrt wird, vor allem von Lebe­we­sen und Öko­sys­te­men.

Fir­men stel­len ihr Mar­ke­ting­mo­dell um

Pas­send zum Kli­ma­gip­fel in Kopen­ha­gen ist Green­wa­shing der­zeit beson­ders beliebt. Kaum ein gro­ßes Unter­neh­men lässt sich die Gele­gen­heit ent­ge­hen, jetzt als beson­ders kli­ma­freund­lich dazu­ste­hen. Das Kon­zept Green­wa­shing funk­tio­niert dabei stets nach den­sel­ben Regeln: In der Sum­me oft irrele­van­tes grü­nes Enga­ge­ment wird öffent­lich­keits­wirk­sam über­be­tont, um gleich­zei­tig von schäd­li­chem Ver­hal­ten abzu­len­ken.

Der Begriff der „Nach­hal­tig­keit“  lässt sich viel­leicht so beschrei­ben. Dem­nach ist die Ent­wick­lung nach­hal­tig, wenn sie, die Bedürf­nis­se der Gegen­wart befrie­digt, ohne zu ris­kie­ren, dass künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen ihre eige­nen Bedürf­nis­se nicht befrie­di­gen kön­nen.

Hört sich etwas geschwol­len an, ist aber die wesent­li­che Kern­aus­sa­ge. Nach­hal­tig­keit umfasst dabei die Öko­lo­gie, Öko­no­mie und Sozia­les als Ele­men­te.

  • „Was wir heu­te tun, ent­schei­det dar­über, wie die Welt mor­gen aus­sieht.“ (Marie von Ebner-Eschen­bach)

Damit befasst sich die­se Platt­form und will zum Mit­dis­ku­tie­ren anre­gen. Ein nach­hal­ti­ger Lebens­stil umfasst auch die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den jedes Ein­zel­nen, die Tech­no­lo­gie und Inno­va­ti­on und damit die per­sön­li­che Ent­wick­lung und Selbst­ver­bes­se­rung.

 

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Mit der Natur eins sein und die Zusammenhänge besser verstehen.

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