Lass uns einen Baum pflanzen

Landschaft - Baum

Baum im Garten bringt entscheidende Umweltvorteile -

Die bes­te Zeit, einen Baum zu pflan­zen, war vor 20 Jah­ren. Die zweit­bes­te Zeit ist jetzt (chi­ne­si­sches Sprich­wort).

Das Pflan­zen von Bäu­men im eige­nen Gar­ten ist nicht nur eine schö­ne Gestal­tungs­idee, son­dern auch eine äußerst nach­hal­ti­ge Maß­nah­me. Bäu­me spie­len eine ent­schei­den­de Rol­le für unse­re Umwelt und tra­gen zur Ver­bes­se­rung der Luft­qua­li­tät, zum Schutz der Bio­di­ver­si­tät und zur Redu­zie­rung des CO₂-Aus­sto­ßes bei.

Eine der wich­tigs­ten Funk­tio­nen von Bäu­men besteht dar­in, Koh­len­di­oxid (CO₂) zu absor­bie­ren und Sau­er­stoff frei­zu­set­zen. Durch den Pro­zess der Foto­syn­the­se neh­men Bäu­me CO₂ aus der Atmo­sphä­re auf und spei­chern es in Form von Koh­len­stoff in ihren Blät­tern, Stäm­men und Wur­zeln. Indem wir Bäu­me pflan­zen, hel­fen wir also aktiv dabei, den Treib­haus­ef­fekt zu redu­zie­ren und den Kli­ma­wan­del ein­zu­däm­men.

Dar­über hin­aus bie­ten Bäu­me Lebens­raum für zahl­rei­che Tier­ar­ten. Sie die­nen Vögeln als Nist­plät­ze, bie­ten Insek­ten Nah­rung und schaf­fen einen natür­li­chen Lebens­raum für vie­le ande­re Tie­re. Indem wir Bäu­me in unse­ren Gär­ten pflan­zen, för­dern wir die Arten­viel­falt und tra­gen zum Erhalt der öko­lo­gi­schen Balan­ce bei.

Was leistet eine ausgewachsene Tanne

  • CO₂-Spei­che­rung: Eine aus­ge­wach­se­ne Tan­ne kann je nach Grö­ße und Art zwi­schen 10 und 30 Kilo­gramm CO₂ pro Jahr bin­den. Über einen Zeit­raum von 20 Jah­ren könn­te eine ein­zel­ne Tan­ne also zwi­schen 200 und 600 Kilo­gramm CO2 spei­chern.
  • Luft­rei­ni­gung: Bäu­me kön­nen je nach Art und Stand­ort bis zu 13 Kilo­gramm Schad­stof­fe pro Jahr fil­tern. Dies umfasst Stick­oxi­de, Schwe­fel­di­oxid, Fein­staub und ande­re Luft­ver­schmut­zun­gen.
  • Lebens­raum für Tie­re: Eine aus­ge­wach­se­ne Tan­ne kann zahl­rei­chen Tier­ar­ten einen Lebens­raum bie­ten. Unter­schied­li­che Arten von Vögeln, Insek­ten und Klein­tie­ren kön­nen in den Ästen, Nadeln und Höh­len der Tan­ne leben.
  • Boden­schutz: Die Wur­zeln einer Tan­ne hel­fen dabei, den Boden zu sta­bi­li­sie­ren und Ero­si­on zu ver­hin­dern. Sie kön­nen Was­ser im Boden hal­ten und so das Risi­ko von Über­schwem­mun­gen redu­zie­ren.

Wald

Bäu­me haben auch posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf das Mikro­kli­ma in unse­ren Gär­ten. Sie spen­den Schat­ten und sor­gen für eine natür­li­che Küh­lung an hei­ßen Som­mer­ta­gen. Durch ihre Ver­duns­tung tra­gen sie zur Luft­be­feuch­tung bei und kön­nen so das loka­le Kli­ma ver­bes­sern.

Beim Pflan­zen von Bäu­men ist es wich­tig, auf hei­mi­sche Arten zurück­zu­grei­fen. Die­se sind an die ört­li­chen Bedin­gun­gen ange­passt und haben eine höhe­re Über­le­bens­ra­te. Infor­mie­re dich über die geeig­ne­ten Baum­ar­ten für dei­ne Regi­on und wäh­le sol­che aus, die zu dei­nem Gar­ten und dei­nen Bedürf­nis­sen pas­sen.

Das Pflan­zen von Bäu­men im eige­nen Gar­ten ist also nicht nur eine ästhe­ti­sche Ent­schei­dung, son­dern auch eine äußerst nach­hal­ti­ge Maß­nah­me. Es trägt zur Ver­bes­se­rung der Luft­qua­li­tät, zum Schutz der Bio­di­ver­si­tät und zur Redu­zie­rung des CO₂-Aus­sto­ßes bei. Also zöge­re nicht län­ger und pflan­ze einen Baum in dei­nem Gar­ten — für eine grü­ne­re Zukunft!

Über Manfred 46 Artikel
Mit der Natur eins sein und die Zusammenhänge besser verstehen.

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